„Nur online Termine möglich!“ – oder: Wenn Lesen die Lösung gewesen wäre
Auszug aus der Bewertung:
„Es sind leider nur online Termine möglich! Es können keine vor Ort Termine erfolgen / gemacht werden.“
– Herr „M-Man“, 2 Rezensionen, 0 Fotos, 0 Lesebereitschaft
Herr „M-Man“ war auf einer Mission. Er kam – offenbar spontan – mit dem Wunsch, einen Termin vor Ort auszumachen. Und er scheiterte. Nicht, weil es bei uns nicht geht. Sondern weil er offenbar an einem der häufigsten Hindernisse moderner Kommunikation gescheitert ist: nicht richtig gelesen.
Was Herr „M-Man“ nämlich übersah – oder schlicht ignorierte:
Unsere Website ist keine dunkle Zauberhöhle. Sie ist klar, strukturiert, und dort steht auch:
„Kleine Reparaturen? Kommen Sie gerne direkt vorbei.“
„Größere Arbeiten? Bitte online einen Termin buchen.“
Das nennt man… Organisation. Kein Hexenwerk. Kein Geheimcode. Kein „Nur mit Einladung.“
Aber Herr „M-Man“?
Herr „M-Man“verarbeitete seine Enttäuschung lieber öffentlich.
Er schrieb trocken und final: „Es sind nur Online-Termine möglich.“
Eine Behauptung, die ungefähr so richtig ist wie: „Man kann im Restaurant nur essen, wenn man vorher angerufen hat.“
Hätte Herr „M-Man“ einfach kurz gefragt – freundlich, direkt, menschlich – hätten wir ihm erklärt:
Ja, spontane Hilfe geht.
Ja, wir kümmern uns auch ohne Termin.
Nein, du musst nicht erst ein Informatikstudium abschließen, um hier Service zu bekommen.
Aber nein – stattdessen entschied er sich für das digitale Urteil, basierend auf einem klassischen Fall von „nicht richtig geguckt, aber laut gemeckert.“
Also lieber Herr „M-Man“:
Nächstes Mal nicht gleich zur Rezension greifen.
Erstmal zur Lesebrille.
Immerhin haben sich Menschen die MÜHE gemacht, eine Buchungsseite, sowie einen Hilfe- & FAQ Bereich und Schilder am Ladenlokal, mit deren Info, jedem, alles wichtige erklärt wird.