Ehrenamts-Rabattaktion
Alle Personen im Ehrenamt, erhalten bei uns 4% Rabatt auf Teile bzw. Fahrräder und 10 % auf Dienstleistung (z.B.: Reparaturen oder Inspektionen) wie auch auf unsere Verrleihpreise.
Alle Personen im Ehrenamt, erhalten bei uns 4% Rabatt auf Teile bzw. Fahrräder und 10 % auf Dienstleistung (z.B.: Reparaturen oder Inspektionen) wie auch auf unsere Verrleihpreise.
Bei Cycling-Stop by IDS UG wissen wir, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unsere Gemeinschaft ist. Deshalb möchten wir allen, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen, etwas zurückgeben.
Ehrenamtliche aus allen Bereichen – ob Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz, DLRG, Rettungsdienste und viele andere gemeinnützige Organisationen – profitieren bei uns von besonderen Rabatten. Darüber hinaus gilt dieses Angebot auch für alle, die einen BOS-Funklehrgang absolviert haben, wie beispielsweise bei der Polizei.
Als Zeichen unserer Anerkennung erhalten alle Ehrenamtlichen 4% Rabatt auf Teile und Fahrräder sowie 10% auf Dienstleistungen wie Reparaturen, Inspektionen und sogar auf unsere Verleihpreise.
Wir von Cycling-Stop by IDS UG sind selbst in der Feuerwehr der Samtgemeinde Lühe aktiv und wissen, wie wertvoll der Einsatz für die Gemeinschaft ist. Unser Dankeschön gilt unabhängig von der Ehrenamtskarte und ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung für all jene, die mit ihrem Engagement die Welt ein Stück besser machen.
Herzlichen Dank für euren Einsatz!
Grünendeich – Pendeln entlang der Elbe mit Hund
Montagmorgen, Start in nähe von Stade. Ich nehme das E-Bike und folge dem Elbe-Radwanderweg Richtung Lühe-Anleger. Rückenwind, kühle Luft, leere Strecke. Mein Hund trabt zufrieden nebenher und hält am Deich brav Abstand.
Zwischen Apfelhöfen öffnen sich die Reihen – Knospen, erste Farben. Auf der Elbe zieht die „EVERGREEN“ vorbei, Container so hoch wie Häuser. Kurz anhalten, Foto machen, weiterrollen. Das Mietrad läuft ruhig, weil ich täglich ein anderes Probe fahre – so erhalten unsere Leihgäste stets ein durchgechecktes Rad.
Ankunft in Grünendeich, wenige Minuten vor Ladenöffnung. Ein guter Arbeitsweg: sicher, grün, motivierend. Wer die Strecke testen will, startet in Stade, hält sich am Deich, passiert den Lühe-Anleger und ist in einer knappen Stunde bei uns im Geschäft. 🙂
Leihfahrräder wieder da – nach der große Runde durchs Alte Land
Heute sind unsere Mieträder fröhlich zurückgerollt. Eine große Gruppe war unterwegs auf einer schönen Schleife: von Grünendeich über Jork, weiter nach Buxtehude, Horneburg und Stade – Deichblick, Obstwiesen und viele kleine Pausen inklusive. Man sah den Rädern die gute Laune an: ein bisschen Staub, ein paar Regentropfen, sonst nur strahlende Gesichter und klingelnde Lenker. 🙂
Zurück am Cycling-Stop haben wir die Flotte gleich liebevoll versorgt: Luft aufgefüllt, Bremsen gecheckt, Ketten geölt. Jetzt stehen sie wieder in Reih und Glied und warten auf das nächste Abenteuer.
Ihr wollt die Runde auch fahren? Sucht euch ein Mietrad aus und bucht euren Termin ganz einfach online – dann sehen wir uns vielleicht schon morgen an der Werkbank oder am Deich.
Auf unserer Portalseite https://www.mieträder24.de buchen Sie Mieträder in wenigen Schritten: Datum und Standort wählen, Radtyp und Anzahl festlegen, Kontaktdaten eingeben, bestätigen. Die Verfügbarkeit wird in Echtzeit angezeigt. Sie können so viele Räder reservieren/buchen, wie am gewählten Miettag vorrätig sind. Eine Bestätigung kommt sofort per E-Mail.
Der große Schreck: Verleihstart mit Hindernissen
2019 – Der große Schreck: Verleihstart mit Hindernissen
Es war Anfang Aprill 2019. Ich dachte: Jetzt geht’s los!
Meine ersten vier Fahrräder für den Verleih – wieder für 14 Tage unterwegs – vier schwarze BBF Citybikes mit 3-Gang-Nabe – frisch angeschafft, voller Hoffnung, dass mein kleines Verleihgeschäft Fahrt aufnimmt. Zwei Pärchen mieteten die Räder für 14 Tage, von Hollern-Twielenfleth in die Welt.
Anfangs war ich begeistert: mein zweiter Verleihauftrag über 14 Tage!
Doch dann… kam dieses komische Gefühl. Keine Reaktion auf meine Nachrichten nach dem Ende der Leihzeit. Anrufe wurden ignoriert. Funkstille.
Ich fragte mich:
Ist etwas passiert? Oder wurde ich einfach dreist beklaut?
Vier Fahrräder – weg. Und keine Spur.
Wochenlang kein Lebenszeichen. Ich kam keinen Schritt weiter.
Dann, Ende August, ein Anruf. Ein Ferienhausbesitzer aus der Region meldete sich:
„Wollen Sie Ihre Fahrräder nicht langsam mal abholen? Die stehen hier schon ewig rum.“
Ich konnte es kaum glauben! Ich fuhr sofort hin – und da standen sie: alle vier Räder. Unversehrt. Ich war erleichtert.
Wahnsinn – Ich bin verwundert.
Wie kann man sich einfach so, nicht mehr melden?
Keine Absage. Kein „Sorry“. Kein „Danke“. Einfach: nichts.
Ich war nicht bestohlen worden – aber das Gefühl, wie Luft behandelt zu werden, bleibt.
Ein Start in das Jahr 2019, den ich nie vergessen werde.
Mein Fatzit: Ich muss darüber nachdenken, für alle Räder ein GPS Tracker zu besorgen.
Das Fahrrad mit Eigenleben
Das Fahrrad mit Eigenleben
2018 – ein Jahr wie jedes andere, dachte ich. Bis eines Tages die Nummer 13 einfach vom Hof verschwand. Nein, nicht irgendeine Nummer 13. Es war mein Cytibike von Victoria. Hübsch, robust, zuverlässig. November war’s, das Wetter trüb, mein Gemüt nach der Entdeckung ebenfalls. Jemand hatte es sich einfach genommen. Geklaut. Vom Hof in Hollern-Twielenfleth. Dreist. Als würde ich da Fahrräder zum Mitnehmen parken.
Ich war sauer, kurz traurig – und dann… na ja, ehrlich gesagt, schnell wieder im Tagesgeschäft versunken. Leihgeschäft eben. Ich dachte: „Das Rad seh ich nie wieder.“ Doch die Nummer 13 hatte wohl andere Pläne.
Fast ein halbes Jahr später. Es ist Mai 2019. Ich bin in Stade unterwegs, fahre Richtung Melau – und da sehe ich ihn: einen Mann, gemütlich radelnd auf einem Victoria Cytibike, direkt am Deich der Schwinge. Und was sehe ich da? Mein Aufkleber. Meine Nummer. Meine 13. Ich schaue, blinzele, bin verdutzt, schüttle den Kopf – aber nein, ich halluziniere nicht. Das ist mein Fahrrad!
Der Mann radelt seelenruhig weiter. Ich folge ihm, diskret wie ein Tatort-Kommissar. Nach etwa zwei Kilometern biegt er auf einen Hof, stellt das Rad in einen Schuppen. Ich hinterher. Die Tür ist noch nicht ganz zu, da spreche ich ihn an.
„Woher haben Sie das Fahrrad?“ frage ich, nicht unfreundlich, aber bestimmt.
Er antwortet sofort: „Flohmarkt! Gekauft! Im Januar!“
„Im Januar? Auf welchem Flohmarkt gibt’s denn im Januar Fahrräder im Topzustand für’n Appel und’n Ei?“, frage ich.
Keine Antwort. Ich zücke mein Handy, kündige freundlich aber unmissverständlich an, dass ich jetzt die Polizei rufe. Plötzlich – totale Sprachverwirrung. Der Mann, eben noch erstaunlich wortgewandt, kann kein einziges Wort mehr auf Deutsch. Stattdessen stammelt er irgendwas von „ich nix mehr fahren, Fahrrad kaputt, bitte nicht Polizei!“
Es stellte sich heraus: Das Ganze spielte sich in einer Unterkunft für Geflüchtete und Menschen ohne festen Wohnsitz ab. Und ja – Menschlichkeit ist wichtig. Wer nichts hat, soll Hilfe bekommen. Ehrlich. Hätte der Mann gefragt – ich wette, ich hätte irgendwo in meinem Fundus ein Rad gehabt, das ich ihm sogar geschenkt hätte. Aber so?
Am Ende bekam ich die Nummer 13 zurück. Nicht durch Zauberei, sondern durch sanften Nachdruck. Und während ich mit meinem Fahrrad davonschob, dachte ich: Vielleicht ist es kein Zufall, dass es ausgerechnet die 13 war. Vielleicht hat dieses Rad einfach ein Talent für Abenteuer. Vielleicht sollte ich ihm einen GPS-Tracker spendieren. Oder einen Talisman.
Oder ich schreibe einfach ein Buch über solche Geschichten….?