Dann geht es jetzt mal ans Eingemachte.

Ich bin mir sicher: Nahezu jeder mitarbeitende im Servicebereich, wird sich in mindestens einer der hier im Bereich „Unglaublich“ beschriebenen Situationen wiederfinden.
Für Außenstehende klingt vieles davon vielleicht unfassbar – und oft ist es das auch für mich selbst und alle die, die soetwas aushalten müssen. Aber ja: Ich beschreibe hier reale Erlebnisse. Begegnungen mit Menschen, die Bewertungen abgeben und dabei komplett an der Realität vorbeileben.

Was stimmt mit solchen Menschen nicht?
Diese Frage stelle ich mir, und da bin ich bestimmt nicht alleine, bei jeder einzelnen dieser kuriosen Begegnungen.
Kann man diesem Menschen noch helfen – und wenn ja, wie?
Wie wird man überhaupt zu so jemandem? Oder handelt es sich nur um einzelne Momente völliger Entgleisung?

In meinem Geschäftsfeld geht es doch nur um Fahrräder – ums Ausleihen, ums Kaufen, ums Verschönern mit Zubehör, die eine oder andere Reparatur. Was genau erwarten diese Menschen eigentlich, wenn sie mit einer derart geladenen Haltung ein Geschäft betreten? Mit Ansprüchen, die oft jegliches Maß an Respekt und Realität verlieren? Was genau glauben sie, was wir ihnen zurückgeben sollen?

Wir sind keine Fußabtreter.
Keine Ladestationen für ihren Frust.
Und auch keine Sammelstelle für völlig entgleiste Ungeduld.
Wir hören und auch ungerne ihr Sammelsurium an Schimpfwörtern an.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach:
Wer höflich ist, wird königlich behandelt.
Wer sich jedoch benimmt, als gehöre ihm allein die Welt – Dann bitte: Gehen Sie.
Machen Sie einen weiten Bogen um mein Geschäft.
Denn wir werden Sie hier nicht bedienen.

Und an alle anderen: Lesen Sie gerne weiter in diesem unglaublichen Blog.
Staunen Sie mit meinem Team und mir.
Denn was hier passiert, glaubt man erst, wenn man’s erlebt hat. Was ich im übrigen niemandem wünsche!

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